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KV-1 E "Ekranami" russischer Kampfpanzer
im
Maßstab 1/16
von Heng Long
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Der KV-1 war von 1939 an der Standardpanzer der Sowjetunion im
Zweiten Weltkrieg. Vor dem erscheinen des wesendlich verbesserten T-34
sorgte der schwerere KV-1 mit seiner 76.2
mm F-32 Kanone unter den deutschen Panzertruppen für Angst und
Schrecken, solange er aus der Deckung angriff. Erst nach einer
Aufrüstung der Panzerung im Juli 1941, mit aufgesetzten
Zusatzpanzerplatten konnte er der gegnerischen Feuerkraft besser
widerstehen, war aber noch langsamer. Diese als KV-1 E "Ekranami" bezeichneten Version war im
Gewicht von 43 auf 50t angewachsen, darum wurde er in Kreisen der
deutschen Panzertruppe häufig auch als 50t Russe bezeichnet, da dort
die Typenbezeichnung häufig unbekannt war.
Dieses Modell wird mit einem Aufklebesatz geliefert, der die patriotische Aufschrift "Bey fashistkuyu
gabinu!" am Panzerturm wiedergibt. Was soviel bedeutet wie "Zerschmettert die Faschisten Vipern!".
Bekannter als der KV-1 wurde seine Haubitzenversion, der KV-2 der wegen seines
klobigen Turms und seines enormen Gewichts wegen als Fehlkonstruktion
galt und nur in wenigen, aber sehr beeindruckenden Exemplaren gebaut
wurde.
Die deutsche Wehrmacht erbeutete eine ganze Reihe ser KV-1 und KV-2 Panzer und
setzte sie in eigenen Beutepanzerverbänden wieder ein. Dazu wurden die
Fahrzeuge instandgesetzt und panzergrau umlackiert. Um
Missverständnisse mit den eigenen Truppen zu vermeiden, erhielten diese
Beutepanzer übergroße Balkenkreuz Markierungen, häufig in erheblich
größerer Anzahl an Turm und Wanne. Es gab aber auch Fahrzeuge die
Quasi auf dem Schlachtfeld kehrt machten. Da hier umlackieren nicht
möglich war behalf man sich mit Balkenkreuzen aus Kreide am Turm.
Häufig wurden sollche Panzer vor der eigenen (deutschen Panzertruppe)
eingesetzt, um den Feind zu verwirren und den Eindruck sich
zurückziehender eigener (russischer) Verbände zu erwecken. Die damit
verbundene Verwirrung war für die Besatzung der Beutepanzer am
gefährlichsten, da sie quasi zwischen den Stühlen saßen.
Einige KV-1 wurden auch zurück nach Deutschland zur genaueren Untersuchung geschickt.
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Der KV-1E mit aufgeschraubter Zusatzpanzerung
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Auch zwischen der Kette!
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Eine typisch sowjetische Lösung für ein Panzerungsproblem. Stahlplatten und dicke Schrauben. Schnell und Effektiv.
Nur die Schießscharten für die Nahverteidigung sind ausgespart.
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Nur im Fahrerbereich fiel die Sache etwas schwächer aus.
Der sollte ja auch aufpassen wo er hinfährt.
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Eine Besonderheit ist das rückwärtige MG im Turm
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Der KV-1 macht nicht nur einen wuchtigen Eindruck mit 50t Gewicht war er einer der schwersten Panzer im Einsatz.
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Die
Motorlüftergitter sind eingesteckte Kunststoffteile und können von
Perfektionisten leicht durch richtige Gitter ersetzt werden.
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Sieht von hinten fast wie ien landwirtschaftlicher Schlepper aus, na ja wurde ja auch in Landmaschinenkombinaten gefertigt.
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Das
gut gemachte Fahrwerk mit den einzelnen, gefederten Schwingarmen.
Das Antriebszahnrad liegt bei diesem Panzer hinten und ist damit
weniger durch Beschuß gefährdet.
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Beachte
die Zusatzpanzerung an der Wanne und das Spurrad vorne! Wurde das
Fahrzeug vorne an der Kette getroffen, mußte nur das relativ leichte
Spurrad und die Kette repariert werden!
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Das
RC Modell
Das
KV-1 Modell kommt in der Standardgrundfarbe Grün (entspricht dem
Original). Mit dem bereits erwähnetn Aufklebersatz läßt es sich so in
einen der optisch bekanntesten Panzer dieses Typs verwandeln. Man kann
das Modell aber auch in die jeweilige gewünschte Tarnungen umlackieren.
Da das
Funktionsmodell
sowohl als schießende Version mit BB-Kugeln als auch mit Infrarot
Gefechtssimulation geliefert wird, hat man hier die Qual der Wahl.
Das IR-Modell hat im Betrieb zusätzlich den IR-Sensor in der Komandantenluke stecken,
welcher die Treffer anderen Fahrzeuge registriet und die daraus
folgenden Funktionen aktiviert. So bleibt das Modell bei Treffen z.B.
liegen.
Diese IR-Gefechtssimulation kann mit anderen Heng Long Modellen mit
gleicher Funktion benutzt werden (Nicht mit den Torro Tigern/T-34/85
Modellen!).
Die schießende Version hat die allseits bekannte Softair Kanone und verschießt 6mm Kunststoffkugeln.
Ebenso lassen sich aus diesem Modell, mit Hilfe von
Umbausätzen, diverse Umbauten erstellen. Darunter den klobigen KV-2 mit
seinem Kastenturm, welcher nur in geringen Stückzahlen gebaut wurde,
aber in Sachen Übergewicht und überdeutliches Ziel alles andere schlägt
was damals auf Ketten unterwegs war!
Das Modell ist daher recht vielseitig und somit vom Preis/Leistungsverhältnis sehr gut.
Das Modell kommt mit Sound, Rauch und IR Gefechtssimulation oder schießender Kanone. Enthalten
sind außerdem der
Fernsteuersender, der Fahrakku und das Ladegerät, der IR-Sensor oder BB-Kugeln,
ein Zubehör-/Kleinteilesatz und ein Abziehbildersatz. Diesem Modell liegt leider keine Figur bei.
Wie
beim Original läßt sich die Kanone heben und senken und hat einen
Rückstoß beim feuern (nur bei der IR-Version)! Der Turm dreht sich 180°
nach rechts und nach links (keine Rundumdrehung, wie bei allen andern
Modellen auch).
Das Fahrwerk besitzt die originalgetreuen Federbeine mit Federung, die
der original Drehstabfederung recht nahe kommt. Wie auch das Original
sitzt der KV-1 etwas auf dem Heck. Das Original wegen dem schweren
Motor, das Modell des Akkus wegen.
Die
Kette ist aus Kunststoffeinzelgliedern aufgebaut, welche mit
Stahlstiften verbunden sind. Sie kann durch eine Metallkette, welche
als Sonderzubehör erhältlich ist, getauscht werden. Diese wird zusammen
mit Metall Zahnrädern und Führungsrädern geliefert. Diese Metallräder
sollten unbedingt mit installiert werden, da die Kunststoffzahnräder
den
Betreib der Metallkette nicht lange mitmachen! Bei diesem Modell
empfiehlt es sich aber außerdem die Federn der Fahrwerksfederung durch
einen Satz stärkerer auszutauschen (Sonderzubehör), da das Modell
ansonsten zu deutlich in die Kniee geht! Zum Hinstellen und für
gelegentlich und drinnen Fahrer ist die Kunststoffkette und original
Federung aber völlig ausreichend.
Der Antrieb
Die
von uns angebotenen Heng Long Modelle sind ausschließlich die
neueste Ausführung mit Metallgetriebe. Diese sind in der Regel
langlebiger als die Kunststoffzahnräder in den älteren Modellen. Wie
bei allen RC-Modellen hängt das aber vom Einsatzumfang des
Modellbetriebes ab. Ob der Kampf um Stalingrad in Gänze durchgehalten
wird,
war nicht nur bei den Originalen fraglich, daher sollte man es etwas
ruhiger angehen. Es sind "nur" Modelle.
In der Regel kann das Modell mit einer Akkuladung des beiliegenden
Akkus ca. 60 min. fahren. Das hängt natürlich maßgeblich davon ab, wie
oft der Akku bereits geladen wurde und ob das richtig geschah und ob er
voll geladen ist. Die beiliegenden Akkus können nätürlich auch durch
andere mit höhere mA/H Leistung getauscht werden, solange die notwendige
Spannung eingehalten wird. Dennoch sollte man den Akkus und Motoren
gelegentlich eine Pause zum Abkühlen gönnen, da sie bei
Dauerhochleistungsbetrieb sehr heiß werden können.
Alle Batterien und Akkus müssen, den gesetzlichen Regelungen entsprechend,
als Sondermüll entsorgt werden und können, außer bei den öffentlichen Entsorgungsstellen, auch an den Verkaufsstellen bei
denen sie erworben wurden kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden!
Wir nehmen die von uns ausgelieferten Akkus generell, gegen Vorlage des
Kaufbeleges, zurück. Dazu müssen die Akkus nur an uns zurückgeschickt
werden (nur freigemachte Sendungen werden angenommen!).
Die Farbgebung
Das Modell ist in der Grundfarben Grün erhältlich
und kann dann individuell, farblich angepasst werden. Der beiligende
Abzeichensatz ist recht rudimentär, beinhaltet aber den bereits
erwähnten patriotischen Schriftzug. Wem der zu dolle ist, der kann ihn
einfach weglassen und fertig ist der Russe. Denn der überwiegende Teil
russischer Panzer besaß keine echte Hoheitskennung. Sie waren einfach
nur so grün, wie sie das Kombinat verlassen hatten. Abgesehen von
Einheitenkennungen waren sie eher spärlich markiert, man hatte ja auch
besseres zu tun und was russische Panzer waren wußte sie selbst am
Besten, die Marschrichtung war West und geschossen wurde auf alle
Fahrzeuge die anders aussahen oder entgegenkamen. Warum also Zeit mit
Malerarbeiten verschwenden!
Deutsche Beutepanzer unterschieden sich diesbezüglich wenig. Nur die
Grundfarbe wurde, wenn möglich, in Panzergrau geändert, um das
Trefferrisiko durch Eigenbeschuß zu verringern. Alle Balkenkreuze
wurden feldmäßig und für deutsche Verhältnisse relativ grob angebracht.
Da es hierfür keine genauen Dienstanweisungen gab, waren
Eigeninitiative und Kreativität gefragt. Etwas was im Dritten Reich
ansonsten eher unerwünscht war. Dementsprechend "bunt" waren die
Ergebnisse. Häufig bestanden die Balkenkreuze nur aus weißen Winkeln u
d wurden mit dem Pinsel und per Hand ohne Schablonen aufgemalt!
Für die Spezialisten unter den Modellbauern bietet
der Zubehörhandel mittlerweile komplette Abzeichensätze einzelner,
bekannter Fahrzeuge, sowie die Grundkennzeichen als Wasserschiebebilder
(Decals). Der historisch perfekte Modellbauer würde die Markierungen
aber nur auflackieren und zwar mit Schablonen oder bei den Ziffern, wie
im Original meistens, per Hand. Letztendlich ist es Geschmackssache und
hängt vom Können des Einzelnen ab wie man sein Modell dekoriert. Und
bekanntlich ist weniger oft mehr.
Es empfielt sich ein Foto seines Lieblingsfahrzeuges zu besorgen und danach zu bauen, dann kann man nicht falsch liegen!
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