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M26 Pershing Kampfpanzer
im
Maßstab 1/16
von Heng Long
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Der
M26 Pershing war die amerikanische Antwort auf den Tiger I und Tiger
II. Entwickelt um den vorrückenden US Truppen, nach der Invasion gegen
die erwarteten, schweren, deutschen Tiger I und Tiger II Verbände
beizustehen, gegen die die M4 Sherman Panzer hoffnungslos unterlegen
waren, wurde der M26 noch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt und war neben
dem Chaffee der erste US Panzer moderner Bauart.
Wesentlich von Bedeutung war seine Hauptwaffe, die 90mm M3 Kanone, die
der 88mm Kanone des Tiger I und Panzer V Panther ebenbürtig war und
somit die einzige Panzerwaffe der Alliierten die es mit diesem Gegner
überhaupt direkt aufnehmen konnte. Auf dem europäischen Schlachtfeld
tauchte der M 26 im Februar 1945 erstmals auf und diente als
Infanterieunterstützung und zur Bekämpfung der deutschen Panzertruppen
in der Ardennen Offensive (Battle of the Bulge). Beim weiteren
Vormarsch Richtung deutsches Kernland leistete der M26 seinen Beitrag
zur Vermeidung unnötiger Verluste und einem schnellen Kriegsende, da er
die deutsche Panzertruppe demoralisierte und den meisten, verbliebenen,
deutschen Panzeren überlegen war.
Der M26 wurde dann im Koreakrieg eingesetzt und mit stärkerer
Motorisierung und weiteren Modifikationen zum M46 weiterentwickelt was
später zum M48 und M60 führte. Somit ist er der Urgroßvater der
modernen US Kampfpanzer der Kalten Kriegs Ära.
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Der M26 ist genauso groß wie der Tiger I und hat eine 90mm Kanone.
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Dieses Modell ist mit Kunststoffketten und Kunststogffzahnrädern ausgestattet.
Warum das Zahnrad werkseitig silbern ist weiß nur der Hersteller!
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Mit zum Zubehör gehören diverse Kisten und einige Stahlhelme die außen am Fahrzeug angebracht sind.
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Die schießende Kanone hat eine rote LED Warnlampe als Anzeige der Feuerbereitschaft.
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Die
Turmluken können geöffnet werden und beherbergen einmal den Schalter
für die Schießfunktion und die Einfüllöfnung für die Kugeln.
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Schön sind die Details die am Fahrzeug angebracht werden können.
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Ebenfalls ein schönes Detail die Munitionskoffer, leider aber fetsmontiert.
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Das einzeln gefederte Fahrwerk mit Doppellaufrollen und die mit stahlstiften verbundenen Kettenglieder der Kunststoffkette.
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Das
RC Modell
Der
M26 Pershing kommt mit der Rauch und Sound Ausstattung sowie einer
schießenden Kanone. Das Modell ist beachtlich groß und auch ohne
Metallketten bereits über 4 kg schwer! Neben Fersteuerungssender, Akku,
Rauchöl und Figur sind ferner diverse Kleinteile und ein
Abziehbilderbogen enthalten.
Das
Funktionsmodell ist nur als schießende Version mit BB-Kugeln erhältlich und hat die allseits bekannte Softair Kanone die 6mm Kunststoffkugeln verschießt.
Das Modell ist vom Preis/Leistungsverhältnis sehr gut.
Wie
beim Original läßt sich die Kanone heben und senken. Der Turm dreht sich 180°
nach rechts und nach links (keine Rundumdrehung, wie bei allen andern
Modellen auch).
Das Fahrwerk besitzt die originalgetreuen Federbeine mit Federung, die
der original Federung recht nahe kommt.
Die
Kette ist aus Kunststoffeinzelgliedern aufgebaut, welche mit
Stahlstiften verbunden sind. Sie kann durch eine Metallkette, die
als Sonderzubehör erhältlich ist, getauscht werden. Diese wird zusammen
mit Metall Zahnrädern geliefert. Diese Metallräder
sollten unbedingt mit installiert werden, da die Kunststoffzahnräder
den
Betreib der Metallkette nicht lange mitmachen! Zum Hinstellen und für
gelegentlich und drinnen Fahrer ist die Kunststoffkette und original
Federung aber völlig ausreichend.
Der Antrieb
Die
von uns angebotenen Heng Long Modelle sind ausschließlich die
neueste Ausführung mit Metallgetriebe. Diese sind in der Regel
langlebiger als die Kunststoffzahnräder in den älteren Modellen. Wie
bei allen RC-Modellen hängt das aber vom Einsatzumfang des
Modellbetriebes ab. Ob der Korea Krieg in Gänze durchgehalten
wird,
war nicht nur bei den Originalen fraglich, daher sollte man es etwas
ruhiger angehen. Es sind "nur" Modelle.
In der Regel kann das Modell mit einer Akkuladung des beiliegenden
Akkus ca. 60 min. fahren. Das hängt natürlich maßgeblich davon ab, wie
oft der Akku bereits geladen wurde und ob das richtig geschah und ob er
voll geladen ist. Die beiliegenden Akkus können nätürlich auch durch
andere mit höhere mA/H Leistung getauscht werden, solange die notwendige
Spannung eingehalten wird. Dennoch sollte man den Akkus und Motoren
gelegentlich eine Pause zum Abkühlen gönnen, da sie bei
Dauerhochleistungsbetrieb sehr heiß werden können.
Alle Batterien und Akkus müssen, den gesetzlichen Regelungen entsprechend,
als Sondermüll entsorgt werden und können, außer bei den öffentlichen Entsorgungsstellen, auch an den Verkaufsstellen bei
denen sie erworben wurden kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden!
Wir nehmen die von uns ausgelieferten Akkus generell, gegen Vorlage des
Kaufbeleges, zurück. Dazu müssen die Akkus nur an uns zurückgeschickt
werden (nur freigemachte Sendungen werden angenommen!).
Die Farbgebung
Das
Modell ist in der Grundfarben Grün erhältlich
und kann dann individuell, farblich angepasst werden. Der beiligende
Abzeichensatz ist recht rudimentär, beinhaltet aber alle notwendigen
Kennungen. Je nach Einsatzgebiet und Zeit waren die Fahrzeuge
unterschiedlich Markiert und getarnt. Auch bietet sich, bei diesem
Modell, eine Farbvariante der NATO-Staaten oder befreundeter Staaten
an. Da das Modell fast in allen westlichen Nationen und in Fernost
eingesetzt war, gibt es hier eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Da man in Friedenszeiten reichlich Zeit für unnütze Malerarbeiten hatte
und Soldaten irgendwie beschäftigt werden müssen, wenn es gerade nichts
zu sterben gibt, wurde im Laufe der Zeit eine Vielzahl netter Muster
und Farben durchexerziert, die sich der Modellbauer in mühsamer
Recherche selbst erarbeiten darf um das ihm genehme zu finden.
Für die Spezialisten unter den Modellbauern bietet
der Zubehörhandel mittlerweile komplette Abzeichensätze einzelner,
bekannter Fahrzeuge, sowie die Grundkennzeichen als Wasserschiebebilder
(Decals). Der historisch perfekte Modellbauer würde die Markierungen
aber nur auflackieren und zwar mit Schablonen. Letztendlich ist es Geschmackssache und
hängt vom Können des Einzelnen ab wie man sein Modell dekoriert. Und
bekanntlich ist weniger oft mehr.
Es empfielt sich ein Foto seines Lieblingsfahrzeuges zu besorgen und danach zu bauen, dann kann man nicht falsch liegen!
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