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Tiger I, Sd.kfz. 181 späte Version
 im Maßstab 1/16
von Torro (Trumperter Wasan)
Der Tiger I ist der Inbegriff des deutschen Panzers im Zweiten Weltkrieg. Als kampfstärkster, im Gefecht eingesetzter Panzer blieb er, mit seiner gefürchteten 88mm Kanone, im Osten wie im Westen, ein unbezwingliche Gegner, der vielen Panzerbesatzungen den Angstschweiß auf die Stirn trieb. Erst der viel zu spät erschienene Tiger II "Königstiger" löste ihn in dieser Position ab. Dennoch war der Tiger I bis Kriegsende einer der gefürchtetsten Kampfpanzer überhaupt. Er wurde als direkte Reaktion auf das Erscheinen der ersten T-34 Panzer hin relativ schnell entwickelt und setzte dem T-34, mit seiner fortschrittlichen Schrägpanzerung, schiere Panzerstahldicke entgegen. Da er bei weitem besser motorisiert war, konnte sich der Tiger das zusätzliche Gewicht zwar leisten, büßte aber in Punkto Geschwindigkeit, gegenüber dem T-34, deutlich ein. Einzig die bis Kriegsende überlegene 88mm Kanone schützte den Tiger gegenüber dem T-34. Daher griff der Tiger auch, wie sein Namensgeber, mit Vorliebe aus der Deckung an. Hatte er den ersten Schuß, war der Gegner meist geschlagen.

Hatten die frühe Versionen des Tiger I  noch die hohe, zylinderfürmige Kommandantenkuppel mit Sehschlitzen, so haben die späten Versionen die auch beim Panther verwendeten, niedrigeren Kuppeln mit Winkelspiegeln. Neben anderen Merkmalen ein einfacge Identifikationsmerkmal.
Desweiteren bestand bei den späten Modellen die Hauptbeleuchtung aus nur einem Scheinwerfer der unter der Kanone and die Frontplatte der Bodenwanne montiert war. Die frühen Modelle hatten zwei Scheinwerfer welche rechts und links auf den Ecken der Oberwanne montiert waren, jedenfalls solange bis der Turm das erste Mal in beide Richtungen gedreht worden war. aher entfernten Vile besatzungen die Scheinwerfer ganz oder versetzten sie vor die Frontpanzerplatte.

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Tiger I späte Version in sandgelb/dreifarbiger Sommertarung
Tiger I späte Version in panzergrauer Wintertarnung

Das RC Modell

Das Tiger I Modell von Torro/Trumpeter/Wasan kommt in zwei Farbgebungen, die auch mit der Verwendung des IR-
Gefechtssimulationssystems einhergehen. So lassen sich nur der Weiße T-34/85 und der graue Tiger I miteinander verwenden. Sie bilden quasi ein Gefechtsteam. Ebenso verhält es sich mit dem grünen T-34/85 und dem dreifarbig/sandgelben Tiger I. Dies hängt mit den voreingestellten Frequenzen zusammen, welch festgelegt sind!

Das Tiger I Modell ansich ist sehr schön gemacht und entspricht weitgehend dem Original der späten Ausführung, mit der neuen Kommandantenkuppel.

 Neben einem gefederten Fahrwerk hat das Modell sogar gummibereifte Räder (wie das Original)! Der Soundgenerator erzeugt neben dem Fahrgeräusch und MG-Feuer auch die Soundeffekte bei eingehenden Treffern. Diese gehen mit Lichteffekten die Feuer simulieren einher. Dazu ist der Turm halbtransparent und leuchtet auf wenn er getroffen wird. Will man diesen Effekt erhalten sollte man bei Umlackierungen vorsichtig sein.  Je ein
Tiger I und T-34/85 ein ergeben ein Kampfteam das sich untereinander Gefechte lieferen kann. Dabei ist die Anzahl der Fahrzeuge unbegrenzt, d.h. mehrer Tiger I (in Sommertarnung) können z.B. einen T-34/84 (Sommertarnung) angreifen. Abgesehen davon das es ein ungleicher Kampf ist, wird jeder Treffer gezählt und mit Licht- und Geräuscheffekten quittiert. Nach drei Treffern gilt der Gegner als besiegt und wird für ca.1min. stillgelegt. Dannach geht es von vorne los. Das kann richtig Spaß machen!

Der 
Tiger I hat eine Kunststoffeinzelgliederkette die auch gealtert ist (wie das ganze Modell) und die hervorragend funktioniert wenn man damit im Innenbereich über Parkettböden und Teppich heizt. Es gibt als Zubehör einen Metallkettensatz auch mit Zahnrädern und Spurrädern, den man alternativ montieren kann. Dieser macht den Panzer nicht nur gleich doppelt so schwer, sondern auch etwas langsamer und erhöht natürlich den Stromverbrauch etwas. Mit den Metallketten sollte man außerdem lieber nur im Gelände fahren, um familiäre Konflikte bezüglich des Parketts zu vermeiden!
Zum hinstellen und anschauen und gelegentlichen Betrieb reicht daher dei Kunststoffkette sicher aus.

Der Antrieb

Der 
Tiger I wird mit 8 Mignon (AA) Batterien als Fahrbatterien betrieben (hinzu kommen weitere 8 Mignonzellenfür den Sender). Alternativ und sehr empfehlenswert ist stattdessen der, als Zubehör erhältliche, Fahrakku mit passendem Ladegerät. Der Betrieb mit 8 Mignon Akkus scheitert an der Betriebsspannung und der Tatsache, daß die Akkus zu kurze Kontakte haben. Daher bleibt nur der spezielle Fahrakku. Der allerdings hat etwas mehr Power und macht daher den Betrieb mit Metallketten leichter oder erhöht einfach die Fahrdauer und das Tempo.
Für den Sender müssen allerdings die Batterien benutzt werden.

Die Motorisierung ist sehr gut und die Getriebe auch. Gewöhnungsbedürftig ist die Knüppelsteuerung, welche zwar dem Vorbild entspricht, an die sich Heng Long Panzerfahrer aber erst gewöhnen müssen.

Alle Batterien und Akkus müssen den gesetzlichen Regelungen entsprechend als Sondermüll entsorgt werden und können, außer bei den öffentlichen Entsorgungsstellen, auch an den Verkaufsstellen bei denen sie erworben wurden kostenlos zur Entsorgung abgegeben werden! Wir nehmen die von uns ausgelieferten Akkus generel, gegen Vorlage des Kaufbeleges, zurück. Dazu müssen die Akkus nur an uns zurückgeschickt werden (nur freigemachte Sendungen werden angenommen!)


Die Farbgebung

Im Gegensatz zu den Heng Long Modellen kommt dieses Modell fix und fertig lackiert und gealtert. Hier muß nichts gemacht werden. Keine Aufkleber und kein Tarnschema.  Auspacken, Batterien rein Spielen!

Nichts desto trotz können Bastler dieses Modell, mit Hilfe von erhältlichen Umbausätzen, in diverse Varianten umbauen. Seien es andere Turmversionen oder z.B. den Sturmmörser Sturmtiger. Zu beachten bleibt allerdings die vorgegebene Steuerfrequenz, welche nur durch Austausch der Empfänger verändert werden kann.

Es empfielt sich ein Foto seines Lieblingsfahrzeuges zu besorgen und danach zu bauen, dann kann man nicht falsch liegen!

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